Wir schreiben hier im Blog viel über Technologien, die “Social” sind. Im Kern geht es dabei immer um den Menschen und die Bemühung, die (Arbeits-) Welt um Ihn herum möglichst menschengerecht zu gestalten. Jörg Blume (www.syntony-gmbh.de), Trainer, Stresstherapeut und Gesundheitscoach antwortet im folgenden Interview auf Fragen zur Work-Live-Balance und zum Phänomen Burn-out. Wie ist es möglich, anspruchvolle Aufgaben zu meistern und dabei kerngesund zu bleiben? Was verantwortet jeder selbst und wobei ist die Kompetenz der Führungskräfte gefragt?
Wer sich heute noch nichts Gutes getan hat, dem sei dieses Interview wärmstens ans Herz gelegt.
Ist Burn-out nur eine Modeerscheinung oder tatsächlich ein neues Krankheitsbild unserer heutigen Arbeitswelt?
Burn-out ist beides nicht. Schon Goethe ging auf Italienreise, weil er, wie wir heute sagen, ausgebrannt war. Fest steht allerdings, dass heute immer mehr Menschen davon betroffen sind und eine Tendenz nach oben besteht.
Auch immer mehr ITler? Gibt es besonders gefährdete Berufsgruppen und Tätigkeiten?
Die mir bekannten Studien differenzieren die Wirtschaftszweige nicht so stark. Stark sind wohl Lehrer und Menschen in sozialen Berufen betroffen. Banker und Bankangestellte waren in den vergangenen Jahren verstärkt burn-out krank. Das hat jedoch tendenziell nachgelassen. Ich stelle fest, dass Menschen zunehmend stärker gefährdet sind und auch erkranken, die in Branchen arbeiten, die sehr schnell unterwegs sind. Also auch immer mehr ITler.
Burn-out zeigt sich so individuell wie wir Menschen unterschiedlich sind. Wie erkenne ich trotzdem erste Symptome?







